Stück-/Programm-Details

CO2mming - wie ich mit Pornos lernte zu heilen
von Eva Tepest & Lynn Takeo Musiol
Regie: Emma Wilson, Johannes von Dassel, Magdalena Öttl, Celine Bellut
Uraufführung: 2020
Dauer: 25 min.
Künstler Statement:
Als Interpretation des Textes "Co2mming - wie ich mit Pornos lernte zu heilen" der Autor*innen Lynn Takeo Musiol und Eva Tepest, produzierten wir für diesen one-night Festivalabend die Webpräsenz einer fiktiven Vereinigung, der "Happy Porn Association", über Instagram und eine eigene Webseite. Auf letzterer wurde eine vier-kanal Videoarbeit gestreamt mit einem Live-Chat, der nebenher lief und in welchem das Publikum anonym interagieren konnte. Diese Präsentation wurde gefolgt von einem gestellten Künstler*innengespräch auf Zoom, eingerichtet und moderiert durch das Auftakt Festival. Unser Video bot den Rahmen, das dichte Material und die umfangreiche Welt der Autor*innen zu erkunden, indem es vier verschiedene Räume, Zeiten und Lesarten des Textes parallel zeigte. Das Video und die es umgebende Struktur waren eine zeitbasiertes 'Happening', das ausschließlich während des Festival Programms gezeigt werden sollte. Aus diesem Grund ist es uns nicht möglich, die Erfahrung zu re-kreieren, weshalb wir uns dafür entschieden haben nur einen Screenshot und diese Erklärung als Dokumentation freizugeben.
Wir sind sehr traurig und extrem wütend wegen des rassistischen und sexistischen online-trolling im Chatroom der Teil unseres Webseiten-Konzepts war. Diese Personen waren Dritte, die nichts mit uns oder irgendjemandem der Produktion zutun hatten. Der Wechsel von bühnenbasierter Kunst zu online Inhalten ausgelöst durch COVID-19 war eine Lehrsituation besonders in Hinsicht auf online-Publikumsarten. Wir entschuldigen uns für die unzureichende Vorbereitung dieses Fragments der Webseite und die fehlende unmittelbare Reaktion unsererseits im Hinblick auf unangemessenes Kommentarverhalten. Wir verurteilen deren widerliches Verhalten aufs stärkste.
Separat von diesem Vorfall sind wir sehr stolz auf unsere Arbeit, sagen Danke an die Autor*innen und sind insbesondere dem Auftakt-Festival außerordentlich dankbar für diese ansonsten großartige Erfahrung und Chance!
Info-Seite: hier klicken!

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